RW Umwelt und Filtertechnik Für eine saubere Umwelt

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Explosionsschutz 
Brandschutz
Arbeitssicherheit

Beratung im Bereich Explosionsschutz 

Durch die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU sowie die mit der Gefahrenstoffverordnung in Verbindung mit der Betriebssicherheitsverordnung umgesetzte Richtlinie 1999/92/EG Atex-137 ergeben sich für den Anlagenbetreiber im Hinblick auf den Explosionsschutz grundlegende Aufgaben:

  • Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
  • Treffen von Maßnahmen zur Risikominderung und höherer Sicherheit
  • Beurteilung der Explosionsgefahren in ihrer Gesamtheit unter Einbeziehung von Zündgefahren durch nicht elektrische Betriebsmittel
  • Dokumentation der durchgeführten Betrachtungen in Form von einem Ex-Schutz-Dokument

Geprüfte Sachverständige unterstützen Sie bei der rechtskonformen Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung und stehen Ihnen, als Betreiber von Anlagen, in allen Fragen der Sicherheit, und Wirtschaftlichkeit zur Seite.

Prüfungen 
Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen sind nach § 15 und 16 BetrSichV vor der ersten Inbetriebnahme, nach einer wesentlichen Änderung sowie wiederkehrend alle 1-3-6 Jahre durch eine befähigte Person zu prüfen. Ggf. sind vom Betreiber kürzere Prüffristen auf Grundlage der Erkenntnisse einer sicherheitstechnischen Bewertung zu ermitteln. Die Ergebnisse der Prüfungen sind aufzuzeichnen und am Betriebsort aufzubewahren.

"Wenn es um Flammschutz geht, übertrifft unser Filtermaterial nach wie vor die weltweiten Normen für Schutz und Leistung. Das gibt Sicherheitsbeauftragten beruhigende Gewissheit und vermittelt das sichere Gefühl, das sie für ihre Tätigkeit benötigen"

 

Die GESTIS-STAUB-EX-Datenbank enthält z.Z. Brenn- und Explosionskenngrößen von 6975 Staubproben.

"Sehr interessant, einfach mal selber ausprobieren"

Beratung Explosionsschutz Brandschutz

Unser Ziel ist es als Sachverständiger für Explosionsschutz durch Explosionsschutzgutachten, Prüfungen und Beratung die Sicherheit von industriellen Anlagen, insbesondere Filteranlagen zu erhöhen

Brandschutzkonzepte im Bereich Filtertechnik

Unsere Explosionsschutz-Experten verfügen über langjährige Praxiserfahrung im Bereich der Filtertechnik und umgebender Anlagentechnik

Gefährdungsbeurteilung Explosionsschutzdokument

Ausführliche Gefährdungsbeurteilung zum Erstellen eines Explosionsschutzkonzeptes und Explosionsschutzdokumentes

Zusammenarbeit mit TÜV NORD

Unsere Mitarbeiter sind bestens mit den gesetzlichen Vorgaben zum Explosionsschutz 
vertraut. RW Umwelt und Filtertechnik arbeitet intensiv mit dem TÜV NORD zusammen

Zündquellenanalyse

Zündquellenanalyse und Bewertung der organisatorischen und technischen Explosionsschutzmaßnahmen

"Filterbruch wurde erkannt"

Filterbruchwächter Atexfilter

Filterbruchwächter

Elektrodynamische Filterbruchüberwachung

Eine einfache aber effektive Lösung zur Erkennung einer Leckage in der Filteranlage, egal ob Patronenfilter- oder Schlauchfilteranlage.
Der Sensor ist geeignet für Anwendungen ab 0,1 mg/m³/h und liefert einen direkten Alarm im Falle eines Filterbruchs...

Sachverständiger Gutachter Explosionsschutzprüfungen

Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen

Die RW Umwelt und Filtertechnik fertigt ein Explosionsschutzdokument an um die Anforderungen der BetrSichV zu erfüllen. Es werden effektive  technische und organisatorische Explosionsschutz Maßnahmen an der betreffenden Industrieanlage nachgewiesen. Hierzu werden Risikobeurteilungen / Gefährdungsbeurteilungen für die relevanten Anlagen durchgeführt.

Man unterscheidet zwischen primären, sekundären und tertiärem Explosionsschutz.

Der primäre Ex-Schutz beinhaltet alle Maßnahmen die eine Bildung einer gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre verhindern. 

Unter sekundärem Ex-Schutz versteht man alle Vorkehrungen die das Zünden einer gefährlichen Ex-Atmosphäre verhindern.

Bei dem tertiären Ex-Schutz werden die konstruktiven Maßnahmen behandelt. Diese sind dann notwendig, wenn eine Zündung eines gefährlichen Gemisches nicht ausreichend verhindert werden kann. 

Hierzu gehören

  • eine druckfeste oder druckstoßfeste Bauweise
  • Druckentlastungs- und Druckausgleichseinrichtungen
  • Explosionsunterdrückung durch Löscheinrichtungen

Prüfgrundsatz gem. BetrSichV :

Anhang 2, Absch. 3 Nr. 5.1 : 6-jährige wiederkehrende Prüfung

Anhang 2, Absch. 3 Nr. 5.2 : 3-jährige wiederkehrende Prüfung

Anhang 2, Absch. 3 Nr. 5.3 : 1-jährige wiederkehrende Prüfung

Anhang 2, Absch. 3 Nr. 4.1 : Inbetriebnahme, prüfpflichtige Änderungen oder nach Instandsetzung

Kennzeichnung explosionsgefährdeter Bereiche 
Die explosionsgefährdeten Bereiche sind an ihren Zugängen mit Warnzeichen nach Anhang III der Richtlinie 1999/92/EG gekennzeichnet.

Verbot von Zündquellen 
In explosionsgefährdeten Bereichen sind Zündquellen, wie zum Beispiel das Rauchen und die Verwendung von offenem Feuer und offenem Licht verboten. Ferner ist das Betreten von explosionsgefährdeten Bereichen durch Unbefugte verboten.
Auf das Verbot von Zündquellen in explosionsgefährdeten Bereichen ist deutlich erkennbar und dauerhaft durch Beschilderung hinzuweisen. Dies erfolgt bereits an den Zugängen zum Werksgelände.

"Ihr Nachweis für die Behörde"

Inhalt eines Explosionsschutzdokuments

Diese Inhalte müssen im Explosionsschutzdokument stehen

Ein Explosionsschutzdokument dient als Nachweis, dass innerhalb eines Unternehmens angemessene Vorkehrungen zur Sicherung des Explosionsschutzes getroffen wurden. Die Erstellung des Dokuments dient darüber hinaus dazu, schriftlich festzuhalten, dass das Unternehmen Explosionsrisiken bestimmt und bewertet hat.

Laut § 6 Absatz 9 der Gefahrstoffverordnung ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, ein solches Explosionsschutzdokument zu erstellen. Die Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens ist bei der Vorschrift, ein solches Dokument zu erstellen, jedoch unerheblich. Ziel des Explosionsschutzdokuments ist es, Explosionsgefährdungen zu bewerten und für jede Gefährdung eine individuelle Schutzmaßnahme festzuschreiben.

Vorgeschriebene Inhalte des Explosionsschutzdokuments
Bevor die Inhalte des Dokuments näher beschrieben werden, ist darauf hinzuweisen, dass ein Explosionsschutzdokument vor Beginn einer Tätigkeit zu erstellen ist. Mit einer einmaligen Dokumentation hat der Arbeitgeber seine Pflicht jedoch noch nicht erfüllt. Vielmehr ist ein solches Dokument als fortlaufende, dynamische Tätigkeit zu verstehen, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollte. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Bewertungen der Explosionsgefährdungen auf dem aktuellen Stand sind. Bei Änderungen der betrieblichen und/oder technischen Gegebenheiten sowie bei der Änderung organisatorischer Abläufe muss das Explosionsschutzdokument angepasst werden.

Die folgenden Punkte geben einen Überblick darüber, welche Inhalte in einem Explosionsschutzdokument festzuhalten sind:

  • Dokumentation, dass mögliche Explosionsgefährdungen ermittelt und entsprechend bewertet wurden
    sämtliche Schutzmaßnahmen, die bereits ergriffen wurden, um den Explosionsschutz in dem gefährdeten Bereich zu erhöhen
     
  • die Aufteilung der gefährdeten Bereiche in die jeweiligen Explosionsschutzzonen
     
  • die Definition, nach welchen Kriterien Arbeitsmittel für explosionsgefährdete Bereiche auszuwählen sind
     
  • Festschreibung, welche organisatorischen Maßnahmen zu treffen sind (Unterweisungen, Betriebsanweisungen, Kennzeichnung etc.)
     
  • Dokumentation, welche allgemeinen Maßnahmen erforderlich sind (Warneinrichtungen, Gestaltung der Fluchtwege etc.)
     
  • In den meisten Fällen existiert für die Erstellung eines Explosionsschutzdokuments eine Vorlage, die es erleichtert, alle inhaltlichen Punkte zu berücksichtigen.

"Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung"

Explosionsschutzdokumentation erstellen

Unser Service im Bereich Explosionsschutz

  • Durchführung einer systematischen Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung
  • Erarbeitung eines Explosionsschutzkonzeptes
  • Erstellen von einem Ex-Schutz-Dokument
  • Ermittlung von Explosionsrisiken an bestehenden Anlagen auf Basis technischer Unterlagen und durch Vor-Ort-Begehung
  • Festlegung von Explosionsschutz-Zonen
  • Ausarbeitung eines Nachweises zum Gefahrenschutz bzw. Erstellung und Fortschreibung eines Sicherheitsberichtes für Anlagen, die der Störfallverordnung unterliegen
  • Begutachtungen hinsichtlich Fragestellungen zum Explosionsschutz
  • Unterstützung bei der Planung von Neuanlagen

Schriftliche Anweisungen, Arbeitsfreigaben und Aufsicht 

Neben den verfahrenstechnischen Anweisungen sind alle erforderlichen organisatorischen Schutzmaßnahmen in Form von eindeutigen Betriebs-/Arbeitsanweisungen schriftlich zu formulieren, den Mitarbeitern zur Kenntnis zu geben und deren Einhaltung stichprobenartig zu überprüfen.
Zu den schriftlichen Anweisungen gehört auch die Darstellung des Arbeitsfreigabesystems für gefährliche Tätigkeiten und Tätigkeiten, die durch Wechselwirkungen mit anderen Arbeiten gefährlich werden können.

In der Zoneneinteilung sind alle Zustände erfasst, bei denen im Normalbetrieb der Anlage g. e. A. (gefährliche explosionsfähige Atmosphäre) auftreten kann. 

Nicht erfasst ist das Auftreten von g. e. A. im Reparaturfall oder bei Demontage von Anlagenteilen im Rahmen eines Umbaus. Hierfür sind gesonderte, speziell auf die jeweilige Situation bezogene Maßnahmen zu treffen und Anweisungen zu geben. Dies erfolgt nach Bedarf, bezogen auf die bevorstehende Einzelaktion.

Beratung im Bereich Arbeitsschutz und Brandschutz

Die Entwickung und Ableitung der richtigen Brandschutzkonzepte für die Industrie auf Basis einer Risikoanalyse

  • die Beratung, die Bewertung und Festlegung von Maßnahmen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes (einschl. Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen, Löschwasserrückhaltung, Industriebaurichtlinie
  • das Ermitteln von Brandursachen und Explosionsursachen (inkl. Brandschutz-Gutachten)
  • Brandschutzkonzepte erstellen (mit dem Schwerpunkt Anlagenbrandschutz, Industriebaurichtlinie) für Industrieunternehmen
  • die Brandschutzkonzept – Erstellung – Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit
  • die Erstellung von Sachverständigen Gutachten für den Brandschutz

Unsere Tätigkeit in Ihrem Unternehmen stellt sicher, dass gleichzeitig neben der Einhaltung des Arbeitssicherheitsgesetztes und des Brandschutzes auch die sonstigen technischen Regeln wie die der Betriebssicherheitsverodnung (BetrSichV) eingehalten werden.

Eine Beratung in Arbeitsschutz und Brandschutz durch einen geprüften sachverständigen Gutachter hat ein sehr positiven Effekt auf die betriebliche Sicherheit.

Schutzmaßnahmen 

Zur Vermeidung von mechanischen Funken werden bei Arbeiten in den Zonenbereichen Werkzeuge aus Edelstahl oder Kupfer verwendet, da diese nur vergleichsweise geringere Zündenergien erzeugen. Alternativ ist vor Beginn von Arbeiten in ausgewiesenen explosionsgefährdeten Bereichen durch Freischaltmaßnahmen des Bereiches und die zugehörige Freimessungen durch geeignete Analysengeräte ein Arbeiten mit Arbeitsmitteln zulässig, die nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet sind.

Rettungshubschrauber Brandschutzkonzept

Unser Ziel ist es als Sachverständiger für Brandschutz durch Brandschutzkonzepte, Prüfungen und Beratung die Sicherheit von industriellen Anlagen, insbesondere Filteranlagen zu erhöhen

Brandschutz-Experten verfügen über langjährige Erfahrung

Unsere Brandschutz-Experten verfügen über langjährige Praxiserfahrung im Bereich der Filtertechnik und umgebender Anlagentechnik

optimierte Arbeitssicherheit Schutzanzug

Durch eine optimierte Arbeitssicherheit und eine hohe Anlagensicherheit wird die Gesundheit der Mitarbeiter im Unternehmen gesichert. Das Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften vermindert das Haftungsrisiko des Betreibers. Wir helfen Ihnen dabei

Arbeitsunfälle untersuchen und die Ursachen ermitteln

Arbeitsunfälle in Verbindung mit technischen Anlagen untersuchen und in Form eines Gutachtens die Ursache zu ermitteln und Verhütungsvorschriften und Maßnahmen zu erstellen und einzuleiten

Brandschutzanalyse und Bewertung der Maßnahmen

Brandquellenanalyse und Bewertung der organisatorischen und technischen Brandschutzmaßnahmen

Filterwartung Filterprüfung

Arbeitsschutzorganisation

Unter dem Begriff Arbeitsschutzorganisation fasst man alle Maßnahmen zusammen, die der Arbeitgeber trifft, um seinen gesetzlichen Verpflichtungen (beispielsweise gemäß Arbeitsschutzgesetz) für den Arbeitsschutz nachzukommen. 

Um sicherzustellen, dass alle nötigen Maßnahmen umgesetzt und in die betriebliche Führungsstruktur eingebunden werden, bedarf es einer ausgearbeiteten Organisation, die die koordinierte Zusammenarbeit aller im Arbeitsschutz tätigen Personen wie beispielsweise des Betriebsarztes, der Sicherheitsfachkraft oder des Brandschutzbeauftragten, sicherstellt. 

Grundvoraussetzung für eine funktionierende Arbeitsschutzorganisation ist die Bereitstellung von Personen und Sachmitteln.

Vorschriften und Rechtsprechung
§ 3 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
DGUV Vorschrift 1 – Allgemeine Vorschriften
DGUV Vorschrift 2 – Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit
 

Der Arbeitgeber als Hauptverantwortlicher
Gemäß § 3 des Arbeitsschutzgesetzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, für eine geeignete Arbeitsschutzorganisation zu sorgen. Damit gilt er als Hauptverantwortlicher und muss alle nötigen Maßnahmen treffen, deren Wirksamkeit überprüfen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Außerdem hat der Arbeitgeber den Arbeitsschutz in die betrieblichen Führungsstrukturen einzubinden und dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten ihren Mitwirkungspflichten nachkommen können. Er kann jedoch einzelne Aufgaben aus dem Arbeitsschutz auf fachkundige Personen übertragen.

Vorteile einer präventiv ausgerichteten Arbeitsschutzorganisation
Auch wenn eine detaillierte Organisation des Arbeitsschutzes einen hohen Zeit- und Energieaufwand erfordert, macht sich ein systematisch geregelter Arbeitsschutz für jedes Unternehmen bezahlt. Wenn die unterschiedlichen Maßnahmen von der Führungs- bis zur Mitarbeiterebene gleichermaßen ernst genommen und gewissenhaft umgesetzt werden, werden schon bald die ersten Erfolge wie erhöhte Motivation, geringere Ausfall- und Krankheitszeiten und damit verbunden auch geringere Kosten sichtbar. 

Doch nicht nur innerbetrieblich bringt eine gute Arbeitsschutzorganisation Vorteile, denn auch nach außen hin wird der vorbildliche Umgang mit dem Thema Arbeitsschutz ein positives Licht auf den Betrieb werfen.

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