RW Umwelt und Filtertechnik Für eine saubere Umwelt

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Schulungen und 
Seminare

Schulungen und Seminare

Wir bieten zu den unten aufgeführten Themengebieten weiterführende Schulungen und Seminare für Sie und Ihre Mitarbeiter, Führungsebene und Instandhalter an. Unsere hervorragend ausgebildeten Coaches liefern Ihnen einen echten Mehrwert für Sie und Ihr Unternehmen.

Arbeitsschutz Schulung

Arbeitsschutz

Die Beratung

Das Arbeitsschutzmanagement umfasst die Organisation aller Bereiche des Arbeitsschutzes, der Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten. 

Die Verantwortung für den Arbeitsschutz liegt beim Unternehmer und den Stellvertretern, denen die Pflichten offiziell übertragen werden. 

Gut geplante und durchgeführte Arbeitsschutzmaßnahmen senken das Risiko von Unfällen und Gesundheitsschäden, von rechtlichen Sanktionen und von unfall- und krankheitsbedingten Ausfallkosten. 

Der Themenbereich des Arbeitsschutzes ist umfangreich und umfasst eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen, Vorschriften und Regelungen. Es werden in den Unternehmen i. d. R. mehrere Personen, wie z. B. die Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Sicherheitsbeauftragte (nach § 22 SGB VII) und der Betriebsarzt eingebunden. Daher empfiehlt sich bei Bedarf die Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems, welches sich sehr gut in die oft bereits vorhandenen Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme einfügen lässt. 

1-Tägig

Ab 10 Seminarteilnehmer

Brandschutzschulung

Brandschutz

Der Life Coach

Gefährundungsbeurteilung inkl. besondere Gefährdungen durch Ausfall und Außerbetriebnahme von Brandschutzeinrichtungen Feuergefährliche Arbeiten von Fremdfirmen an Filteranlagen.

• Brandschutzkonzepte 
• Brandschutzordnung 
• Festlegen der betrieblichen Brandschutzorganisation 
• Erstellen von Ablauf- und Organisationsplänen 
• Verhalten bei Bränden 
• Alarmierung, Räumung, Brandbekämpfung 
• Feuerwehrpläne 
• Brandschutzausbildung der Beschäftigten / Methodik und Didaktik 
• Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen 
• Übungen

 

1-Tägig

Ab 10 Seminarteilnehmer

Explosionsschutz Schulung

Explosionsschutz

Kundenbetreuung - Coaching vor Ort -Praxisnah

Brand- und Explosionsgefahren, besondere Brandrisiken in der Filtertechnik.

Brandrisiken innerhalb des Betriebes und Einrichtung betriebliche Nutzung explosionsfähige, brennbare und brandfördernde Stoffe elektrische Anlagen Versorgung und Entsorgung Brandstiftung 

  • Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
  • Treffen von Maßnahmen zur Risikominderung und höherer Sicherheit
  • Beurteilung der Explosionsgefahren in ihrer Gesamtheit unter Einbeziehung von Zündgefahren durch nicht elektrische Betriebsmittel
  • Dokumentation der durchgeführten Betrachtungen in Form von einem Ex-Schutz-Dokument

1-Tägig

Ab 10 Seminarteilnehmer

Schulung Grundlagen der Filtertechnik

Grundlagen der Filtertechnik

Schulung im Tagesseminar

Hier wird Basis-Wissen der Filtrationstechnik und Anlagentechnik vermittelt. 

Teil1
Filtermedienaufbau
Filtermedienherstellung
Abscheidemechanismen
Abscheideleistung
Abreinigung
Staubkuchen
Overcleaning
Precoating
Adsorption
Absorbtion
Druckdifferenz
Strömungsgeschwindkeit
Säuretaupunkt 

Teil 2
Wasserdampftaupunkt
Volumenstrom
Luftdurchlässigkeit
Filterflächenbelastung
Betriebstemperatur
Werkstofftabelle
Materialkunde
Hydrolyse
Hydrophob
Oleophob


Betriebskosten senken 
durch Filtermedien- und Anlagenoptimierung

1-Tägig

Ab 10 Seminarteilnehmer

 

Betriebssicherheitsverordnung als Schulungsinhalt

Betriebssicherheitsverordnung: Das sind Ihre wichtigsten Pflichten

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV – 2015 zuletzt neu gefasst) nimmt eine zentrale Rolle in der deutschen Gesetzgebung ein. Denn sie gibt die Standards für die Verwendung aller Arbeitsmittel im Betrieb vor. Generell gesehen verpflichtet sie Arbeitgeber – basierend auf einer Gefährdungsbeurteilung – alle Schritte für sichere Arbeitsmittel im Betrieb zu ergreifen. Arbeitnehmer verpflichtet sie zur fachlich korrekten Benutzung der Arbeitsmittel und Anlagen.

Um nun Ihren Pflichten nachzukommen, müssen Sie keinen seitenlangen Kommentar zur Betriebssicherheitsverordnung zu Rate ziehen. Es reicht, wenn Sie sich die folgenden Schritte vergegenwärtigen:

Schritt 1: Gefährdungsbeurteilung durchführen/überprüfen
Überprüfen Sie, ob die u.a. bereits mit dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) geforderten Gefährdungsermittlungen und -beurteilungen vollständig durchgeführt worden sind. Hierbei ist insbesondere darauf zu achten, ob die früheren Gefährdungsermittlungen auch diejenigen Gefährdungen mit erfasst haben, die durch die Benutzung einzelner Arbeitsmittel entstehen bzw. die auf Wechselwirkungen zwischen Arbeitsmitteln und in Wechselwirkung mit ihrer jeweiligen Umgebung beruhen.

Schritt 2: Eignung der Arbeitsmittel feststellen bzw. herstellen
Ermitteln Sie, ob das Arbeitsmittel (auf Basis der bei der Gefährdungsbeurteilung ermittelten Informationen) ”geeignet“ im Sinne der BetrSichV ist.

Kommen Sie bei dieser Prüfung zum Ergebnis, dass das Arbeitsmittel nicht geeignet ist, so müssen Sie im nächsten Schritt entweder ein anderes Arbeitsmittel auswählen. Oder Sie müssen das Arbeitsmittel ”geeignet machen“. Hierzu kann entweder das Arbeitsmittel angepasst und optimiert werden, z.B. durch Einsatz zusätzlicher Sicherheitstechnik, oder die (äußeren) Betriebsbedingungen werden angepasst.

Schritt 3: Betriebsanweisungen erstellen und schulen
Für alle Arbeitsmittel sind Betriebsanweisungen zu erstellen. Die Auswahl der hier zu nennenden Punkte orientiert sich an der Aussage: „Alles, was durch Bedienungsfehler zu Schäden führen kann, ist in die Betriebsanweisung aufzunehmen.“

Diese sehr pauschale Aussage mit Inhalten zu füllen, ist für neue Arbeitsmittel teilweise aufwendig. Helfen  können hierbei u.a mitgelieferte Dokumentationen des Herstellers und Informationen aus der Gefährdungsbeurteilung.

Betriebsanweisungen müssen nicht für jedes einzelne Arbeitsmittel erstellt werden. Zumindest für die einfacheren Arbeitsmittel lassen sich häufig einheitliche Anweisungen für ganze Gruppen von Arbeitsmitteln erstellen, so lange sie auf ähnliche Art und unter ähnlichen Betriebsbedingungen genutzt werden.

Schritt 4: Prüfungen festlegen
Einmal eingebaute Sicherheit/Sicherheitstechnik unterliegt ebenso einem Verschleiß wie das jeweilige Arbeitsmittel selbst. Eine wichtige Forderung der BetrSichV ist es deshalb, dass ein einmal hergestellter sicherer Zustand auch dauerhaft aufrechterhalten werden muss.

Die Einhaltung dieser Vorgabe („Ist das Arbeitsmittel auch nach Monaten und Jahren eventuell intensiver Nutzung noch sicher?“) lässt sich nur durch die regelmäßige Prüfung von Arbeitsmitteln sicherstellen.

Prüfumfang
Prüfmethodik
Prüffrequenz
Prüftiefe
Bei der Frage nach Prüfumfängen können individuell angepasste Checklisten zu häufig verwendeten Arbeitsmitteln weiterhelfen.

Schritt 5: Prüfer auswählen und qualifizieren
Je nach Art des Arbeitsmittels bestehen unterschiedliche Anforderungen an die Qualifikation des jeweiligen Prüfers. Laut § 2 Absatz 6 BetrSichV 2015 ist eine befähigten Person ”eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Kenntnisse zur Prüfung von Arbeitsmitteln verfügt.” Häufig, aber nicht zwangsläufig, entspricht die ”befähigte Person“ dem früheren ”Sachkundigen“.

Schritt 6: Prüfungen durchführen und dokumentieren
Einmal festgelegte Prüfungen sind regelmäßig durchzuführen und jeweils zu dokumentieren. Denn nur dokumentierte Prüfungen sind ”werthaltig“. Dies bedeutet jedoch nicht, dass für jeden einzelnen Schraubendreher und jeden Hammer, jedes einzelne Skalpell eines Chirurgen ein einzelner Aktenordner für Prüfungen angelegt werden muss.

Bei den Prüfungen ist zu beachten, dass es neben regelmäßigen, zeitabhängigen Prüfungen auch unregelmäßige, ereignisabhängige Prüfungen geben kann.

Schritt 7: Prüfergebnisse auswerten/Prüfungen anpassen
Je nach Typ der geprüften Arbeitsmittel sind Abstufungen im Ergebnis der Prüfungen möglich, etwa:

voll i.O. = nächste Prüfung in X Monaten/Jahren,
voll gebrauchsfähig, wegen beginnender Verschleißerscheinungen aber kürzere Prüffrist (z.B. sechs statt zwölf Monate),
nicht gebrauchsfähig, aber reparaturwürdig ⇒ reparieren (lassen) und dann erneute Prüfung,
nicht mehr reparaturwürdig ⇒ unmittelbar verschrotten


Schritt 8: Bedarf nach Ex-Schutz-Dokumenten prüfen
Für alle Anlagen bzw. Bereiche, in denen explosionsfähige Atmosphäre entstehen kann, ist nach § 6 Absatz 9 GefStoffV ein Ex-Schutz-Dokument zu erstellen. Voraussetzung hierfür ist, dass überhaupt bekannt ist, ob, wo und in welcher Menge und Dauer explosionsfähige Atmosphäre auftreten kann. Dies ist grundsätzlich exakt zu prüfen!

Ohne das hier auf alle denkbaren Situationen eingegangen werden kann, sind einige allgemeine Hinweis auf explosionsfähige Stoffe möglich:

”Verdächtig“ sind:

alle brennbaren Flüssigkeiten und Gase
alle brennbaren Stoffe, wenn sie fein verteilt, als Stäube, vorliegen
fast alle organischen Stoffe
die meisten fein verteilten (vor allem unedlen) Metalle


Schritt 9: Ex-Schutz-Dokumente erstellen
Die Forderung nach der Erstellung von Ex-Schutz-Dokumenten ist im Kern eine reine Dokumentationspflicht

Wichtigste Punkte sind hierbei:

Ermittlung der Explosionsgefährdungen, u.a. anhand der Fragen:
Wo sind explosionsfähige Stoffe vorhanden?
Können sich explosionsfähige Gemische bilden und wie lange geschieht das?
Sind Zündquellen im Bereich vorhanden?
Bewertung der Explosionsgefährdungen
Treffen angemessener Vorkehrungen, um die Ziele des Ex-Schutzes zu erreichen


Schritt 10: Sondermaßnahmen
Im Anhang 1 Punkt 1 werden für die Arbeitsmittelgruppen ”mobile, selbstfahrende oder nicht selbst fahrende Arbeitsmittel“ sowie im Punkt 2 Arbeitsmittel ”zum Heben von Lasten“ weitere Detailanforderungen genannt, die über die Basisanforderungen hinausgehen. Bei derartigen Arbeitsmittel ist es erforderlich, dass Sie die einzelnen Anforderungen im Detail bearbeiten.

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